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- Rezension: AUDIO CD -


An Early Cascade

2011-10-05
Titel / Title Versus 
Label Midsummer Records /Cargo Records 
Web www.anearlycascade.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
51:12 
Vö/Release30.09.2011 

Ok, der Promoflyer deutet es bereits an, dass man auch mal abseits ausgetretener Pfade gehen sollte, wenn man Aufmerksamkeit haben möchte (die man wohlmöglich schon längst verdient hätte). Ein erster Blick auf die neue Scheibe „Versus“ von An Early Cascade aus Stuttgart zeigt, dass die Jungs das recht wörtlich nehmen. Schaut euch doch nur ein mal das Cover genau an und ihr werdet einen Speicher sehen, auf dem eine Menge Zeugs herum...herumfliegt: ein Teppich, ein Huhn, ein Ballon, Milch...Milch?! Ja, ich glaube ihr habt nun einen ersten Eindruck. Die Verwirrung wird konsequent fortgeführt, sobald die CD im Player gelandet ist, denn der Titel des ersten Stücks „Mute Mode“ ist Programm und wie ihr hört, hört ihr nichts! 20 Sekunden lang. Und damit Herzlichen Glückwunsch, ihr seid beim zweiten Song angekommen und der belohnt mit einem ziemlichen interessanten Soundmix.
„Everything Is Wrong Everything Is OK“ beginnt mit Klängen, die auch auf einer Muse CD zu finden sein könnten. Sänger Maik Czymara beweist recht schnell, dass er eine äußerst variable Stimme besitzt - er kann schreien, clean singen, er ist melodisch und irgendwie scheint ihm das alles recht leicht von der Hand zu gehen. Ich muss zugeben, dass ich auch nach „Moth Eaten“ (ein weniger härter als Song numero zwo, mit mehr shouts und Geschrei) und „Of War Is At War“ (noch härter und recht chaotisch geraten), noch immer nicht in der Lage bin, diese Truppe ansatzweise in eine Schublade zu stecken, bzw. zu sagen, worum es dieser Band genau geht....eines jedoch ist sicher, sie gehen unheimlich variabel zu Werke. Man findet Emocore Elemente, zwischendurch gibt’s Parts, die Dredg bestimmt auch gern in ihre Songs aufnehmen würden, eine Prise Muse, Metal Momente, brutale Riffs und sirrende, schwirrende Gitarren, Shounting, screams, und betörende melodische Gesangslinien... Eins wird jedoch klar: An Early Cascade haben eine Menge guter Ideen, sind versiert und variieren ihren Sound gerne, allerdings geraten sie auch öfter mal in Gefahr sich ein wenig zu verzetteln und sich in all zu chaotischen Stilmischungen zu ergehen. Manchmal scheinen sie sich nicht ganz so recht entscheiden zu können, wohin es denn in der nächsten Minute gehen soll und das sorgte auf der einen Seite für Frische und hält die Scheibe interessant, auf der anderen Seite verwirrt es den Hörer, der das Gefühl bekommt die Musik nie ganz (be)greifen zu können. Stellenweise werden die elektronischen Einsprengsel zu übertrieben eingesetzt und würden besser ganz weggelassen. Aber, abgesehen davon, diese Band ist gewillt eine leicht geschockte Fanbase in Kauf zu nehmen – ein Risiko, welches sie in Kauf nehmen müssen, wenn sie, wie bereits erwähnt, abseits ausgelatschter Pfade wandeln wollen. Es wird wohl ein Weilchen brauchen, um sich vollends an „Versus“ zu gewöhnen, aber es wird sich lohnen!
Egal wie verwirrend die Scheibe bisweilen ausfällt, besonders bei ruhigen Stücken á la „Dancing Upon The Moon“ und „Dead In The Water“, reißen sich die Stuttgarter so richtig zusammen und hinterlassen einen ordentlichen Eindruck. Es gelingt ihnen einen 8-minütigen Song mit interessanten Ideen zu füllen, ohne sich zu wiederholen – so z.B. im Rausschmeißer und Titeltrack „Versus“.
Nach dem ersten Hördurchlauf merkt man, dass es mit einmal Hören nicht getan ist und noch einige Durchläufe nötig sind, um das Album vollends zu erfassen. Eines jedoch kann man sofort sagen: Abgesehen von einigen verwirrenden Ausbrüchen, ist das eine tolle Scheibe geworden! Gebt ihr eine Chance!



Cornelia Wickel


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8.5/10



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