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- Rezension: AUDIO CD -


Xandria

2012-02-22
Titel / Title Neverworld´s End 
Label Napalm Records 
Web www.xandria.de
 
Gesamtspielzeit
Total run time
65:44 
Vö/Release24.2.2012 

Jeder Neuanfang ist schwer, vor allem wenn man jemanden wie Lisa Middelhauve ersetzen muss. Nach mehrjähriger Pause melden sich die Deutschen Xandria mit ihrer neuen Sängerin Manuela Kraller wieder zurück.

Musikalisch kann „Neverworld´s End“ ohne weiteres die Vorgänger übertrumpfen. Mastermind Marco Heubaum präsentiert ein sehr stimmiges, aber auch bombastisches Album mit schönen Melodien und gefühlvollen Klavier/Orchestereinlagen. Aber dann kommt der Gesang, von dem ich nicht behaupten will, dass er auf dem Album schlecht klingt. Manuela versucht sich sehr an Tarja Turunens Gesangsstil, ist dabei aber leider nicht so facettenreich wie diese. Ihre Vorgängerin Lisa, die neben hohem und tiefem Gesang sogar Growls beherrschte, konnte mit gerade dieser Variabilität etwas Besonderes aus der Band machen.

Live konnte man Manuela bereits sehen und vielleicht ist auch das das Problem, das ich habe, ich weiss bereits, was sie live kann und höre mir erst jetzt das Album an. Und leider muss ich mit Bedauern sagen, dass sie die hohen Erwartungen, die das Album live an sie stellen wird, nicht erfüllen kann. Vor allem bei den hohen Tönen bewegte sie sich auch damals an der Schmerzgrenze. Ich lasse mich gerne beim nächsten Live-Konzert zu etwas besserem belehren. Keine Frage, ich würde es ihnen wünschen, dass sie es live so rüberbringen können wie auf dem Album. Aber eines ist klar, dafür braucht Manuela viel mehr Übung.

Für das nächste Album würde ich mir allerdings mehr Abwechslung in der Gesangsart und den Gesangsmelodien wünschen, aber auch in den Kompositionen selbst, denn nach fünf Songs schleicht sich langsam die Langeweile ein. Die Songs sind nicht schlecht, aber einfach zu ähnlich und für meinen Geschmack zu viel Abklatsch der früheren Nightwish Scheiben.

Sandy Mahrer


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7/10



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