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- Rezension: FILME - MOVIES -


Inglourious Basterds

2009-09-19
Darsteller / Actors Brad Pitt, Christoph Waltz, Til Schweiger, Michael Fassbender, Diane Kruger, Daniel Brühl, Eli Roth etc 
Regie / Director Quentin Tarantino 
Web www.inglouriousbasterds-movie.com
 
Laufzeit:
Total run time
153 min
Vö / Release
FSK/not under:
bereits erschienen / already released
16

Am besten zu beschreiben mit "genussvolle Sünde" - du weisst, es ist falsch, und vielleicht sogar richtig furchtbar - aber du kannst nichts dagegen machen, du geniesst es in vollen Zügen..

Zum Plot: Das von Nazis besetzte Frankreich, wo die junge Jüdin Shosanna Dreyfus (Mélanie Laurent) nur knapp dem Gemetzel an ihrer Familie und dem Nazi-Schlächter Standartenführer Hans Landa (Christoph Waltz) entkommt. Jahre später soll sie die Gelegenheit zur Rache erhalten, als ein junger deutscher Kriegsheld, Fredrick Zoller (Daniel Brühl), ein Auge auf sie wirft und dafür sorgt, dass eine prominent besetzte Filmpremiere in dem von ihr geführten Kino stattfindet. Die Tatsache, dass sich hier die deutsche Militärelite einfinden soll, erweckt auch das Interesse der berüchtigen "Basterds", einer US-jüdischen Guerilla-Truppe unter der Leitung von Lt. Aldo Raine (Brad Pitt), die unter den Besatzern schon deswegen Schrecken erregen, weil sie Nazis brutal töten und skalpieren. Als sich die Wege diverser Nazi-Widerständler kreuzen, bahnt sich eine schicksalhafte Nacht an, die Geschichte schreiben wird...

So weit so gut, aber historische Genauigkeit sollte besser nicht erwartet werden. Was hier abläuft ist mehr oder weniger die Wunschvorstellung, wie es hätte sein können, total überdreht und überzeichnet, dass es vom Anfang bis zum - blutigen - Ende Spass macht. Wie Tarantino selbst schon bemerkte, stellt Inglourious Basterds einen "Spaghettiwestern mit 2. Weltkrieg-Ikonografie" dar, und besser liesse sich das ganze auch gar nicht beschreiben. Tja, genauso historisch korrekt wie jeder durchschnittliche "Cowboy-und-Indianer" Film, ähneln sich die unvermeidlichen Charaktere und Szenen bis hin zur 1:1 Kopie - nur spielt sich eben alles im Europa der 40er Jahre ab, und diesmal sind es Weisse, die sich ans Skalpieren machen. Noch dazu gibt es Ennio Morricone im Soundtrack zu hören, und diverse Konfrontations-Szenen könnten Sergio Leone oder Sam Peckinpah auch nicht besser in Szene setzen. Die Zitate werden nicht mal getarnt, sondern förmlich zelebriert, und mit diversen wilden, unzusammenhängenden und genre-fremden Ingredienzen zu einem neuen aufregenden Ganzen zusammengefügt. Nur ein Beispiel: urplötzlich dröhnt mittendrin Disco mit David Bowies / Giorgo Moroders "Cat People" Soundtrack los, oder Comic-Sprechblasen kommentieren diverse Charactere und Szenen...

Schnell wird auch klar, ohne die Klasse der Schauspielerriege - etwa der brilliante Christoph Waltz, in Cannes für diese Rolle als Bester Schauspieler ausgezeichnet, oder der wirklich unheimliche Daniel Brühl - hätte das Ganze in die Hose gehen und zur peinlichen Farce ausarten können. Tarantinos Klasse hier zeigt sich darin, dass alle seltsamen Ingredienzen, all die gewollten oder ungewollten (?) Ungenauigkeiten irgendwie funktionieren. Und obwohl du dir das Ergebnis schon ausmalen kannst, hältst du bei einigen Szenen unweigerlich den Atem an, findest andere herzzerreissend, einige Charaktere absolut glaubwürdig, und andere Szenen so himmelschreiend surreal, dass du dir das Lachen einfach nicht verkneifen kannst...

Kurz: Definitiv ein weiterer Tarantino Klassiker, gelungener als andere seiner jüngeren Filme. Zu bemängeln wäre nur, dass einige Schauspieler, wie Gedeon Burkhard als Wilhelm Wicki, hierzulande wohl durch die TV Serie "Kommissar Rex" bekannt, und auch Til Schweiger (Sgt. Hugo Stiglitz) etwas mehr Szenen zum Glänzen verdient hätten - noch ein Grund mehr, sich auf die erweiterte DVD Fassung zu freuen.


Klaudia Weber


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9/10



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