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- Rezension: AUDIO CD -


Nine Inch Nails

2013-12-15
Titel / Title Hesitation Marks 
Label Columbia Records 
Web www.nin.com
 
Gesamtspielzeit
Total run time
 
Vö/Releasebereits erschienen/ already released 

Vor drei Jahren liessen Nine Inch Nails verlauten, dass sie eine undefiniert lange Auszeit nehmen, jedoch hat sich diese Band immer wieder runderneuert, was ihre Musik und Besetzung betrifft, vom Synth-dominierten Rock (Pretty Hate Machine), übersteuerten Gitarren und mehr Aggression (Broken, The Downwards Spiral) zu weicherem Synth (Fragile), ehe sie sich wieder abgespecktem Rocksound zuwandten (With Teeth, Year Zero, The Slip). Dazwischen gab es auch ein Instrumentalalbum Ghosts mit komplexeren vielschichtigeren Strukturen, das NIN Mastermind Trent Reznor den Weg zu Filmmusik und seinem Projekt How To Destroy Angels öffnete. Da ich kein grosser Fan der With Teeth - The Slip Ära bin, waren die Neuigkeiten zu NIN eine angenehme Überraschung und schraubten meine Erwartungen hoch, schon wegen des Line-ups: Robin Finck, der nach einem Exkurs zu Guns N Roses zurückkehrt, Charlie Clouser, der sich mit Remixes von z.b. White Zombie einen Namen machte, Danny Lohner, der als "Renholder" weitermachte und mit Bands wie etwa A Perfect Cirle arbeitete, und Chris Vrenna, der sich als "Tweeker" einen Namen machte. Also kann man mir wegen meiner hohen Erwartungen wohl keinen Vorwurf machen.

Was also kam dabei heraus? Nunja, sagen wir es so, NIN sind völlig anders als damals mit ihrem Spitzenalbum The Downward Spiral. Dabei meine ich klarerweise Trent Reznor; andere Bandmitglieder waren immer nur für NIN Konzerte angeheuert worden. Vorbei sind die Zeiten verzerrter chaotischer Gitarren, Hesitation Marks benutzt dieses Instrument nur als ambiente Zutat und selten auf traditionelle Weise. Ich meine GANZ selten.

Nach dem Intro "The Eater of Dreams" legt der erste Track "Copy of A" schon die Gangart des Albums fest, mit minimialistischen Synths und einem Beat, der wie jener des Hits ”Closer” klingt, nur schneller. Dann kommen Gesang und Ambient-Sounds dazu, dann der Refrain, nach jedem Strophe/Refrain/Strophe Übergang wird der Song etwas grooviger und Gitarren kommen dazu, die etwas an Swarmatron erinnern. Jedoch sind 5:23 min Wiederholung von 2 Songteilen ein bisschen zu viel des Guten.

”Came Back Haunted”, die erste Single, verändert nicht viel- dasselbe Muster: Drum-Machine, minimalistische Synths nach geflüstertem Intro, ein Refrain mit Swarmatron-Gitarre, ab der zweiten Strophe wird es etwas schneller und mündet dann in einen deftigen Gitarrenteil. Ohne den wäre der Song identisch mit dem davor. Die Gitarrenmelodie erinnert ziemlich an das The Downward Spiral Thema, und wenn ich die Ähnlichkeiten mit The Hand That Feeds (Gitarrenteile) und Closer (Endmelodie) berücksichtige, kann man wohl mit Recht behaupten, dass hier alte Ideen wiederverwertet werden.

”Find My Way” geht – schon wieder – mit minimalistischen Synths los, plus Drum-Machine und ein wenig Ambient. Auch später klingt es sehr vertraut, später bei Trents Gesangsteil mit "I´m just trying to find my way" merke ich, dass er sicherlich was bei ”Teardrop” von Massive Attack gefunden hat.

Erst beim 5. Song ”All Time Low” gibt es keine wiederverwerteten Songstrukturen, der Fokus liegt eher auf Gitarren, die etwas schräg klingen und etwas an The Big Come Down erinnern, die Drums sind erneut die von Closer. Schon wieder. Jedoch überrascht das letzte Drittel des Songs mit Melodien, die an den Funk von Sly And The Family Stone erinnern und ins Tanzbein fahren. Eine wohltuende frische Brise, endlich Pluspunkte für dieses Album.

Nach diesem vielversprechenden Moment kehrt ”Disappointed” mit demselben Muster zurück, Drum-Machine, minimalistischem Synth, Gesang, Ambient, Refrain mit Swarmatron Gitarre.

”Everything” klingt etwas NIN untypisch, ein unverschämter hochenergetischer Pop-Rock Song mit klebrigem Refrain, wo das Erbe von New Wave (New Order, Joy Division, The Cure) und ein bisschen Punk durchscheint; ”Satellite” danach kehr zur beschriebenen Formel zurück.

”Various Methods of Escape” bietet eine dringend notwendige Abwahndlung und ist eigentlich sehr gefällig durch die kräftigen Vocals und die ansprechende Gesangsmelodie. Einer der Höhepunkte des Albums. Bei ”Running” bist du schon ziemlich eingelullt durch die ständigen Wiederholungen – schon wieder derselbe Song, nur der Synth-Sound klingt etwas anders und auch die Drums. Welch ein Fortschritt, das gesamte Album bietet 2 Arten von Rhythmen, den von Closer und den anderen, diesen. Und diese ewige Gitarrenmelodie im Refrain wird hier von einem Synth gespielt. Jesus H. Christ... Echt?

Yep, nichts Neues bei ”I Would For You either”, nur klingt der Synth härter und die obligatorische Swarmagitarre wird rückwärts abgespielt. Ich würd drüber ja lachen, aber die Langweile hat mich schon paralysiert.

”In Two” weckt mich wieder mit einem coolen Synth-Intro auf und einer Energie, die dem Album wieder Leben einhaucht. Dieser Song ist genau so, wie meiner Meinung nach das gesamte Album klingen sollte – frisch mit Wiedererkennungswert, obwohl auch hier die Swarmagitarren wiederkehren. Ein starker Song, wenn es nur nicht der einzige wäre.

”While I´m Still Here” wiederholt erneut dieselbe Formel, nur ist es der andere Drumbeat, nicht der von Closer. Trotzdem noch einer der besseren Songs des Albums, obwohl das Saxophon am Ende eher nervt. Der Übergang zu ”Black Noise” ist so unmerklich, dass ich den nicht mal bemeerkt habe. Denn eigentlich ist es genau derselbe Song, nur wurde das Ende als eigener Track abgeschnitten, aus Gründen, die sich meinem Verständnis entziehen. Muss wohl höhere Logik sein.

Alles in allem, es klingt so, als hätte Trent aufgegeben, es auch nur zu probieren. Oder er war so auf Synth konzentiert, dass er hoffte, dass keiner die Wiederholungen merken würde – 9 von 14 Songs mit derselben Struktur, 9 haben fast identische Gitarrenmelodien und in 2 wurden diese Gitarren durch Synth ersetzt. Von 14 Songs ist 1 ein Intro und das Ende eines anderen Songs wurde als Outro benutzt. Aber Synth-Porno-Fans werden dieses Album lieben, da Trent einige tolle Soundlandschaften zaubert. Für alle anderen gilt – die Musik ist einfach nicht da oder nutzt sich ab durch die penetrante Wiederholung einiger weniger Ideen.

Wenn das eines von Trents anderen Projekten wäre, liesse ich es eventuell durchgehen. Aber als NIN Album hat es mich total enttäuscht. Ohne diese 3 guten Songs hätte ich nur 2 vergeben, wegen diesen sind es



Gary Giggle, transl. K.Weber


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4/10



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