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- Rezension: AUDIO CD -


Severnaja

2014-05-11
Titel / Title In Dying Summer´s Glow 
Label Unsigned 
Web severnaja.bandcamp.com/album/in-dying-summers-glow
 
Gesamtspielzeit
Total run time
46:34 
Vö/Releasebereits erschienen / already released 

Finnland hat uns noch nie enttäuscht, wenn es um talentierte Bands und herzergreifende Musiker geht. Hat uns das Land vielleicht schon ein bisschen zu sehr verwöhnt? Und dann taucht plötzlich doch wieder ein neues Juwel auf und es öffnet einem die Augen, so ungemein erfrischend ist es. Severnaja haben bisher so wenig Aufmerksamkeit erregt, dass ich sie nur durch einen glücklichen Zufall (ein Video auf YouTube) überhaupt entdeckt habe. Jetzt kann ich euch nur empfehlen: Hört sie euch an, so lange sie noch unentdeckt, unbekannt und ganz besonders sind, denn diese Jungs haben das Potential, es ganz bis nach oben zu schaffen.

Es gibt fast keine Informationen über die Band. Das ist schon sehr seltsam, denn Severnaja haben definitiv einen Platz in eurem CD-Regal verdient, irgendwo zwischen London After Midnight und „Drama“ von Beseech. Severnaja ist die lateinische Version eines russischen Adjektivs, das „nördlich“ bedeutet. Es ist ein bisschen schwierig auszusprechen und es passt auch nur geografisch zum Stil der Band. Inhaltlich geht es doch etwas bunter zu und klingt so überhaupt nicht finnisch.

Die Band verdient mehr Aufmerksamkeit aus zwei Gründen: wegen ihres erfrischenden, klaren und ehrlichen Gesangstils, ohne Growls und Gebrülle, ohne Screams und zwanghafter Aggression, nur mit einer reinen, schönen Stimme, die deine Seele direkt anspricht. Der zweite Grund sind die klischee-freien Lyrics, die moderne Love Rocker doch heutzutage gerne ignorieren. Es gibt weder Herz noch Schmerz. Die Musik von Severnaja spricht dich direkt an, von Auge zu Auge, ganz intim, persönlich und sehr ehrlich. Es gibt keine Wut, keine Empörung, kein Drama, überhaupt nichts dergleichen und um die mythologischen Referenzen in den Lyrics zu entschlüsseln, brauchst du kein Lexikon. Es ist alles sehr menschlich und modern, ein wenig romantisiert, aber dennoch verständlich und nachvollziehbar. Als einziges Manko fallen mir die doch sehr einfachen Synths auf; es scheint also ob ihnen etwas Härte fehlt, oder etwas mehr Drama, um mit den abwechslungsreichen Vocals mithalten zu können. Andererseits bin ich mir sicher, dass die Band auf der Bühne genau den richtigen Ton trifft, wenn sie das Album live spielt.

Die absoluten Highlights des Albums sind die zwei Songs Euphoria und The Beyond Within, obwohl sie zu den langsameren Stücken gehören. Ich kann euch garantieren, dass Euphoria in eurem Player auf Endlosschleife laufen wird. Es spricht dich an und jedes Mal, wenn du den Song anhörst, wirst du etwas Neues entdecken, etwas, das dich noch mehr berührt. Es nagt an dir, aber du weißt nicht, warum und so musst du es einfach anhören, wieder und wieder bis du es herausgefunden hast. The Beyond Within ist ein langsamer Song, der sehr gut zu einem Abend bei Kerzenschein und Rotwein passt. Es fühlt sich so an, als ob man in den Song hineingezogen wird und man hat keine Wahl, außer sich in sein Schicksal zu ergeben. Wenn Vampyre Lestats Band heute noch existieren würde, dann wäre dieser Song ihr Nummer 1 Hitsong. Und auch der Refrain von „Noir“ – einem weiteren Höhepunkt des Albums.

Wären doch die Synths nur etwas komplexer und die gesamte Instrumentierung etwas deftiger und ein kleines bisschen verzerrter, dann hätte man den perfekten Soundtrack zur Lestat Serie und den Büchern. Nichtsdestotrotz ist es ein sehr gutes Debütalbum. Die Band ist sicher ein hervorragender Live-Act, besonders auf einem Gothic Event. Es verwundert mich, dass Künstler wie Sedernaja keinen Plattenvertrag haben und deshalb relativ unbekannt sind. Gebt ihnen also eine Chance, ihr werdet es nicht bereuen. Wage ich zu sagen, dass eine neue Welle des finnischen Romantic/Heavy-Genre auf uns zu rollt?

Marina Minkler, transl. K. Gransalke


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9/10



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