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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Donnas, The

2005-03-13
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.thedonnas.com
 
Veranstaltungsort:
Location
Grünspan 
Datum / Date20 Feb 2005 

Außerordentlich lang haben die Donnas ihre Fan-Gemeinde zum Glück nicht warten lassen. Ihr Konzert am 20.2. war bereits ihr zweiter Besuch in Hamburg in 17 Monaten, ebenfalls wieder im Grünspan. Diese Band beweist sich gern live. Dabei haben die Donnas, die sich in unveränderter Besetzung schon mit 14 kannten und mit knapp 17 ihr erstes Album auf die Welt los ließen, schon enorm viel Erfahrung „on the road“. Das Vorprogramm bestritten um 21 Uhr die niederländischen Lulabelles, eine Band aus Amsterdam, eigentlich ja drei Frauen und ein Mann am Schlagzeug. An diesem Abend traten sie aber mit einem Ersatz-Bassisten namens Mark an, der übrigens zurzeit mit Maya Ford von den Donnas verbandelt ist. Vor einem mäßig interessierten Publikum, das die Halle bereits gut gefüllt hatte, spult dieses Quartett knapp 40 Minuten lang seinen vergleichsweise ideen- und melodiefreien Punkrock ab. Die Lulabelles geben sich zwar eifrig Mühe, aber ihnen fehlt der besondere Schliff und ein Quäntchen Originalität. Eine mollige blonde Gitarristin macht die Ansagen und die eigentliche Sängerin der Gruppe klingt bei jedem Stück wie Bonnie Tyler mit fortgeschrittenen Halsbeschwerden. Eines ihrer Stücke heißt „Just Another Guy“. Wie ironisch, denn wenn die Lulabelles so weitermachen, bleiben sie für mich nur „just another Dutch punk band“. Eine Coverversion von „Manic Monday“, dem Über-Hit der Girlpop-Ikonen The Bangles, lieferten sie auch.

Um zehn nach zehn verlischt erneut das Saallicht und die Donnas betreten die Bretter. Die vier Hammer-Babes aus Kalifornien versprechen „einhundert Prozent Rock and Roll“ und legen gleich mit „It’s On the Rocks“ vom "Spend the Night"-Album los. Die Bassistin Maya Ford zählt bei ihrer jetzigen Figur wohl bald als zwei Bandmitglieder - Entschuldige, Maya. Wir haben dich trotzdem ganz doll lieb. Du spielst unverschämt gut Bass. Nur leider sieht Maya während der ganzen Show als Einzige etwas weggetreten aus. Frontfrau Brett Anderson stürmt freudig auf ihren Platz in der Mitte. Sie kommt wohl direkt aus der Dusche, strahlt und flirtet drauflos, dass es einem schwindlig werden könnte. Die Donnas wollen mit ihrer aktuellen CD und Tour beweisen, dass sie eine ordentliche erwachsene Rockband geworden sind. Dennoch spricht Brett immer noch jenes quietschvergnügte, unschuldige Highschool-Amerikanisch, das unsereins aus US-Teenagerserien im Fernsehen kennt. Ihr Lieblingsadjektiv ist „awesome“. Mit ihrer unkomplizierten Art zerstreut die Band jeden Stereotyp vom zornigen, toughen Frauen-Rock-Kollektiv. Als zweites Stück des Abends kommt „Friends Like Mine“, einer meiner Favoriten. Darin haucht Brett die sexieste Zeile des aktuellen Albums, „you’re turning silver and gold into rubber and glue …“. Darauf folgt fast das gesamte weitere Material von "Gold Medal". Fast könnte man sagen: Wer das Album kennt, kennt auch die Show. Von den älteren Donnas-Stücken ist lediglich „Hook It Up“ übrig geblieben. „Wir widmen dieses Lied den ehemaligen Besitzern der Scandia-Bar“, jauchzt Anderson. Dieser Treff ist der Band wohl in guter Erinnerung. Bei ein paar Stücken lässt sich die motivierte Sängerin auch an einem Keyboard nieder, um zwischen ihren Einsätzen darauf einzuhämmern. Leider tritt dabei das alte Probenraumproblem auf, dass man ein Elektroklavier direkt neben zwei Gitarrenverstärkern eben nicht wirklich hört. Außerdem muss sich Brett beim Keyboardspielen so weit herunterknien, dass sie für die hinteren Zuschauerreihen völlig aus dem Sichtfeld verschwindet. Die Donnas erreichen beachtliche Werte in Tempo und Lautstärke. Es gibt kein einziges langsames Stück, keine Verschnaufpause. Unser Darling Brett klatscht und schüttelt das Haupthaar, dass für keine Sekunde außer Frage steht, wie sehr sie ihren Job liebt. Sie ist einfach ein riesengroßer Fan – nämlich ein Fan der Gruppe, in der sie selbst spielt.

Nach einem ihrer Songtexte feiern die Mädels zwar gern bis „Five O’ Clock in the Morning“, doch beim Konzert ist nach wenig mehr als 50 Minuten Nettospielzeit schon Schluss. Als Zugabe spielen sie beherzt „You Make Me Hot“ aus ihrem Frühwerk "American Teenage Rock ’n’ Roll Machine", sowie die Single „Fall Behind Me“. Zum Abschied heißt es dann „Take It Off“ und die ganze Halle zelebriert noch einmal mit. Aber richtig „getanzt“ wird nur von einem Grüppchen in den vordersten Reihen. In dem Lied findet bekanntlich eine besonders kennzeichnende Positionsbestimmung der Donnas ihren Ausdruck, ihr ungestümer Rockminimalismus in elf Silben: „You got what I want and I like what I see“. Praktischerweise lässt sich diese Verszeile unverändert auf die Band beziehen. An diesem Abend muss sie sicherlich das heilige Motto ihrer Anhänger gewesen sein. Denn, liebe Donnas, „ihr habt was ich will und ich mag was ich seh’.“ Bitte mehr davon, weiter so.

Norbert Franz


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7/10



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