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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Covenant

2008-03-05
Stadt / City Helsinki 
Land / Country FIN 
Web www.covenant.se
 
Veranstaltungsort:
Location
Nosturi 
Datum / Date01.03.2008 
Bildergalerie / Picture gallery covenant08 
Photos: Marina Sidyakina 

Mit so richtig typisch Gothic-Traurigkeit muss ich festhalten, dass Bands dieser Gangart sehr selten in Finnland auftreten, und wenn, dann eher beim Schatten-Club oder Lumos Gothic Festival in Tampere, oder beim Synapsi und gelegentlich im Gloria Club. Jedoch begann unlängst eine Einwanderungswelle an Elektro/Goth Acts, die gewissen Optimismus erzeugt, dass sich die eher kleine Dark Elektro Szene dieses kleinen Landes weiterentwickelt. Z.B. kamen Nine Inch Nails 2007 gleich zweimal, dann VNV Nation, Rabia Sorda aus Mexiko und Bruno Kramm aus Deutschland, ebenso Das Ich – und es ging nicht um kleine, sondern richtig grosse Venues, die zu meiner Überraschung auch fast jedes Mal voll waren! Und die Leute TANZTEN! Definitiv eine Weiterentwicklung seit meiner Ankunft hier, daher bin ich optimistisch und voller Vorfreude, was der Party-Kalender dieses Jahr noch so zu bieten hat.

Diese Synth-Popper Covenant sollten nicht mit den Norwegern The Kovenant (Industrial) verwechselt werden. Erstere kommen aus Schweden, und obwohl geographisch so nahe, frequentieren sie nicht oft finnische Bühnen. Daher kam es vielleicht, dass Sänger Eric anfänglich nur schwedisch sprach, und obwohl du nicht viel verstehen konntest, blieb die Band liebenswert und lud zum Tanzen ein, also war die Sprache kein Hindernis. Während der Show stellte sich heraus, dass die Heimatstadt der Band Helsingborg übersetzt sowas wie „Furt“ bedeutet, und einer ganz vorne im Publikum meinte, dass nun in Form von Covenant sowas wie eine Fähre der Liebe die beiden Länder verbindet. Ein weiteres Zeichen, wie beliebt diese Band hier ist.

Das Männer-Trio ist gestylt und geschniegelt: Anzüge und Krawatten in perfekter Farbabstimmung, auf Hochglanz polierte Stiefel und zurückgegeltes Haar sind Covenants Markenzeichen, die sie zum Vorbild der Corporate Goths mit strengem Dress-Code und Nadelstreif machen, aber auch was die Einstellung betrifft – das Publikum im Nosturi verhielt sich sehr cool, sogar auf der Tanzfläche.



Die Band begann spät, und die ersten 2,5 Std waren dem sogenannten „Electronic Body Massacre“ gewidmet, ein äusserst vielseitiges DJ Set, zu dem nur wenige tanzten. Der Saal sah leer aus, bis die Band loslegte, und dann füllte sich das Nosturi in Nullkommanix! Und wenn eine Band auf der Bühne selbst viel Spass hat, tanzt, improvisiert und eine Party abgehen lässt, dann schwappt diese Energie auch sofort auf das Publikum über. Kein Wunder also, dass mit den ersten Tönen das Publikum zu Toben anfing und das bis zum Ende durchhielt.

Die Setlist umfasste alle Hits, also blieb hier nichts zu wünschen übrig. Besondere Highlights waren „Ritual Noise“, das Eric als seinen persönlichen Fave ankündigte, „Stalker“, der die Akustik der Halle gut zur Geltung brachte, ebenso wie „20Hz“. Und natürlich „We Stand Alone“, angesichts der vollen Halle ein unpassendes Adjektiv, die Band war alles andere als „alone“. Covenant verbreiteten sehr guten Vibe, wie sie miteinander und mit den Hörern umgingen. Eric war ständig am Rumhüpfen, machte Quatsch mit seinen Bandkollegen und hielt oft das Mikro in die vorderen Reihen, die dankbar die Verse mitgrölten. Eric war agil und sehr dankbar, den Fans gegenüber und der Band – nach fast jedem Song umarmte er jemanden und gab Komplimente. So süss und anziehend! Der Keyboarder Joakim war auch sehr aktiv, liess seine Hände nur selten am Instrument ruhen und nutzte jede Gelegenheit, um Rumzuspringen, zu singen oder zu tanzen.

Für 22 E kriegstest du da wirklich Qualität geboten, tolle Tänze und noch tolleres Karma – und das liess sich anhand meiner durchtanzten Schuhe am Heimweg vom Nosturi fühlen.



Stalker möchte sich hier besonders bei der Nosturi-Crew bedanken, die unsere Journalisten unterstützte.


Marina Sidyakina, transl. K. Weber


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10/10



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