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- Rezension: FILME - MOVIES -


TRIP - Remix Your Experience

2006-07-02
Darsteller / Actors Sugata Mehta, Soniya Bhutani, Kush Bushirata, Gonzalo Robico, Remy Robico, George Wegmann, Oona Devi Liebich, Johanna Schütze, Frank Otto, Bernt Köhler-Adams, Hanna Schütze, Falko Freit, Rene Schobess, Bodo, Goldbeck, Rahel Savoldelli, Lars Böckmann and many more 
Regie / Director Frank Otto, Bernt Köhler-Adams 
Web www.trip-movie.com
 
Laufzeit:
Total run time
84:00
Vö / Release
FSK/not under:
18 Aug 2006
all ages
Bildergalerie / Picturegalerie Movie_Trip 
Photos by: Ferryhouse Production

Das Konzept:

Das avantgardistische, audiovisuelle Projekt TRIP – Remix Your Experience ist das Ergebnis einer fünf Jahre währenden Arbeit. Trip versucht hierbei Musik und Film gleichzustellen und zu vereinen. Vier Filme die nichts miteinander zu tun haben, außer der Musik, die sie begleitet, leitet und fast in den Hintergrund treten läßt. Jetzt wird es erst einmal verwirrend, denn alle Filme laufen auf einer Leinwand zeitgleich und die Musik ist ein ewiglanger Track, der von Hardrock à la „Gamma Ray“ von Birth Control bis zu Ravel´s „Bolero“ reicht.



Frank Otto: „TRIP ist ein offenes Projekt. Jeder Künstler, Musiker oder Filmemacher hatte die völlige Freiheit, seine eigenen Vorstellungen zu verwirklichen. Die Musik ist der Schlüssel zu den Bildern.“


Die einzelnen Filme:

In den vier Filmen Seamusic, Track 2, Playing Planet und Artwork lädt TRIP – Remix Your Experience die Zuschauer ein, ihre Seh- und Hörgewohnheiten auf die Probe zu stellen und den Weg zu neuen Erfahrungen zu öffnen.

Seamusic:



Seamusic ist ein Tauchgang durch die Tiefen der Nordsee, des Roten Meeres bis zum Indischen Ozean. Die Hauptdarsteller sind hier farbenfrohe Korallen und jede Menge Meeresbewohner, die, wie es scheint, in einer Art Choreographie zur Musik agiert. Ein sehr schöner Unterwasserfilm, der Erinnerungen an Cousteau wach werden läßt.

Track 2:


Track 2 ist ein Machwerk von dreißig Filmemachern. Die Musik von TRIP wurde dafür in einzelne Sequenzen aufgeteilt, welche unabhängig voneinander, in vollkommen unterschiedliche Bilderwelten umgesetzt wurden. Mich erinnerte das Ganze an einen Mix, der von etwas dass wie die Bilduntermalung der Windows Media Player aussieht, über Mini-Art, bis zu P2-ähnlichen Sequenzen reicht. Nicht so mein Fall.

Playing Planet:



Dieser Film kommt heraus, wenn man zwei Mädels mit einer Kamera auf Weltreise gehen lässt - die Order? Filmt los! - und danach das gesammelte Material nach den schönsten Sequenzen durchforstet. Hierbei wurden zehn Drehorte benutzt, die alle in unterschiedlicher Weise aufbereitet wurden und immer wieder mal sequenzmäßig auftauchen.
1) Sudan - Sahara
Hier überwiegt Purismus. Farben die so kräftig sind, dass man kaum wegsehen kann, eine Frau, ein Mann, ein Kamel, die Wüste, eine Pyramide, das Dorf der Beiden. Tolle Bilder!
2) Peru - Los Uros Am Titicaca See
Hier wird das Dörfliche Peru portraitiert. Einfache Menschen, die in ihrer Tracht normalen Dingen nachgehen VS. Tourismus, der Stellvertretend durch Touristen-Pärchen die handgemachten Kleinode kauft und ein glitzernder Euro den Besitzer wechselt.
3) Bolivien - Potosi
Ein kleiner Junge macht eine Erfahrung der dritten Art indem ihm in der Wüste ein Engel (keine Animationsglanzleistung) erscheint und ihm eine weiße Kugel gibt und wieder verschwindet als die Lehrerin des Jungen auftaucht und mit ihm schimpft. Durch die Schelte geweckt erkennt der Junge, dass es nur einen Tagtraum hatte und in seiner Schulklasse steht.
4) Philippinen - Sibuyan Island / Manila
Hier wird ein Fischer beobachtet, der in aller Seelenruhe mit Dynamit fischen geht. Die Aufnahmen sind toll, da die Explosion und deren direkte Auswirkungen unter Wasser gefilmt wurden. Auch wenn hier der erhobene Zeigefinger winkt (auch die Texte der Musiksequenzen sind sehr naiv gehaltene Umweltstatements) und zerfetzte Fische nicht sehr appetitlich sind - sehenswerte Bilder!
5) Indien, Haridwar - Ananda Spa Resort im Himalaja
Hier gibt es Bollywood, ohne tanzen und singen! Dieser Film ist mehr ein kleiner romantischer für Indien typischer Spielfilm - nur eben ohne Tanzen. Ein schönes Mädchen ist heimlich in einen einfachen Jungen verliebt. Während ihre Familie ahnungslos ist, erleben die Beiden eine Romanze und treffen sich heimlich. Die beiden Liebenden sind es dann auch, die uns auf ihren Ausflügen durch Indien führen und der Zuschauer zum Stalker einer Beerdigung, Zeremonien und schönen Landschaftsimpressionen wird - inkl. Elefant. Ein kurzer (!) Bollywoodfilm. Sehr nett gemacht.
6) Deutschland - Hamburg
Ein junger Mann nimmt den Zuschauer mit auf einen Fallschirmsprung. Nichts was man noch nicht gesehen hat, aber es paßt zur Musik und als Kontrast zu den anderen Sequenzen.
7) USA - New York
New York dient hier als Sinnbild für Einsamkeit und Anonymität. Ein Maler malt sich eine nackte Frau und fantasiert sie sich lebendig und merkt bald, dass er sich nur selbst umarmt. Frustriert macht er sich auf den Weg nach draußen und läuft an einer Kreuzung seiner Traumfrau über den Weg, die lächelt ihn zwar auch an, aber es ist eben NY - also gehen sie an einander vorbei und verschwinden wieder im Menschengewirr in den Straßen. Der Film erinnerte mich an irgendeine TV-Werbung die ich mal gesehen habe, aber ich komme einfach nicht darauf welche. In jedem Fall ein passendes Portrait der Stadt.
8) China - Hong Kong
Ein kleiner Junge führt uns durch die Straßen seiner Stadt. Er ist mit seiner Mutter unterwegs und bleibt bei einer in der Auslage eines Händlers liegenden goldenen Drachenfigur stehen. Seine Mutter zieht ihn aber weiter und ab hier träumt sich der Junge den Drachen in eine einsame Gasse, sieht fluoreszierende Drachentänzer und ist zwischen Grusel und Faszination völlig gefangen.
9) Französisch-Polynesien (Ozeanien) - Tahiti
Dieser Film ist der größte erhobene Zeigefinger und begnügt sich diesmal auch nicht mit halbsubtilen Sequenzen. Hier wird Tahitis stolze Vergangenheit der Gegenwart gegenüber gestellt und dazu TV-Nachrichten, Flashbacks und Interviews benutzt. Dieser Film sticht neben dem Unterwasserfilm am meisten heraus und paßt meiner Meinung nach so nicht so ganz in das Konzept, denn diese Sozialkritik ist zwar richtig, aber nicht mitten in einem Film, indem es sonst nicht in dieser Art - mit Hintergrundinfos und zum mitlesen, - gestrickt ist.
10) USA, San Francisco
Eine häßliche Seite der Zivilisationsmedallie wird hier durch nuttige Vamps die Schlammcatchen, Einblendungen von amerikanischen Soldaten im Krieg, und einem gothic-angehauchtes Mädchen, dass an einem USA-Flaggen-farbenen Eis rumlutscht und sich ihren Weg durch eine Pro-Bush & Blair Demonstration bahnt, gezeigt.
11) Brasilien - Sao Paulo
Gestellt oder nicht? Das könnte hier eine Frage sein, aber egal wie die Mädels es angestellt haben dabei zu sein, die Aufnahmen einer Voodoo-Zeremonie sieht verdammt gestalkt und authentisch aus. Hut ab!
12) Irgendwo auf der Welt (in diesem Fall Deutschlang - Hamburg)
Ein dickes Paar mittleren Alters sitzt auf der Couch und schaut sich das Ganze am heimischen TV an.
Fazit: Playing Planet ist ein Ausdruckstarker Film der einem, wenn auch ungewollt, Fernweh verursacht.

Artwork:



In Artwork legt der österreichische Maler und Musiker Dragan Reiser mit Farbrollen ein riesiges Bodengemälde frei, dass eine sehr eigene Interpretation des Märchens "Die kleine Meerjungfrau" von H.C. Andersens. Die rückwärtsgefilmte rythmische Bewegung der Performance läßt den Eindruck entstehen, dass er es malt und nicht übermalt. Das Bild, welches von ihm in Zusammenarbeit mit Gordon Williams, Frank Otto und Peter Brandes entstand, zeigt mit viel Liebe zum Detail eine sehr erotiklastige Version des Märchens. Schön gemalt, aber für mich sind Märchen keine gute Vorlage für erotische Fantasien... das ist wie Bambi beim Sex beobachten...



Die Musik

The Element Project – war erst der Arbeitstitel des ganzen Projekts und heimste unter diesem Namen auch bei der Weltausstellung in Japan und dem Internationalen Filmfestival von Havanna in Kuba und Cannes Lobeshymnen ein. Der Titel änderte sich danach in TRIP - Remix Your Experience und The Element Project wurde zum Bandnamen und Synonym individuelle Gestaltungsfreiheit der Musiker.

The Element Project sind:
Silke Mattick (vocals)
Gary Krosnoff (vocals/percussion/didgeridoo)
Audrey Motaung (vocals)
Bernt Köhler-Adams (keyboards/piano/vocals)
Frank Otto (drums/percussion/guitars/vocals)
Dragan Reiser (jew´s harp/didgeridoo)
Hans „Bäär“ Maahn (bass)
Reiner Winterschladen (trumpet)
Holger Brauns (violin)
Richard Schumacher (e-guitar)
Jens Fischer (accoustic-guitar)



Die Musikelemente in dem One-Track-Stück reichen von Hardrock, über Avantgarde Rock, Jazz und Ambient bis zu Tribal Dance Music. Die Abstimmung auf die Filme paßt super, Gary Krossnoffs Stimme hat eine weite Bandbreite und eine Sängerin (ich glaube es war Silke Mattick) klingt ziemlich nach Björk. Ein, zwei Songs waren textlich nicht der Hit, denn "I want you to come back" als Endlosschleife und einen Song mit Textpassagen wie "We need the nature, but the nature don´t need us" sind einfach zu platt.



Gesamtfazit:

Es ist schwer den Film zu bewerten, da es keine wirklichen Vergleiche gibt, aber ich will es doch versuchen und ziehe von vollen 10 die erwähnten Schwächen ab und komme noch auf stolze 7,5 Hirsche. Wenn ihr einen Abend mal kein Hollywood haben wollt und etwas ungewöhnliches testen wollt, solltet ihr den Film nicht verpassen, auch wenn ihr einen oder zwei davon nicht mögt, bleibt noch genug übrig um sich satt zu schauen.


Samira Alinto


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7.5/10



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