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- Rezension: FILME - MOVIES -


1.4.Special: Decision Of Your Life

2009-03-31
Darsteller / Actors grossteils anonym / widely anonymous 
Regie / Director Kayla Webb-Diaz 
Web
 
Laufzeit:
Total run time
140:00
Vö / Release
FSK/not under:
01.04.2009

April April! Was wäre wenn sich die Profis an die Review eines durchschnittlichen Hochzeits-Home-Videos machen? Vielleicht macht die Lektüre ja auch nach dem 1.4. 2009 noch Spass...
Zuerst muss ich der Regisseurin das Kompliment aussprechen für den Mut zum Risiko, mit völlig unbekannten Darstellern und Amateuren, zusätzlich auch noch mit Kindern und Tieren zu arbeiten. Noch dazu wird auf Text-Inserts verzichtet, so bleiben nahezu alle Beteiligten anonym. Das Ensemble erweckt den Anschein, Archetypen zu symbolisieren, zu denen auch jeder durchschnittliche Filmkunst-Conoisseur Bezug herstellen kann, wie etwa "die hysterische Tante", "der doofe Cousin" oder "die betrunkene Teenager-Gang". Daher scheinen auch die Geschlechter streng auf ihre Rollen fixiert, die Frauen grundsätzlich in meist weissen Kleidern (einige jedoch etwas dick aufgetragen), die Männer alle in schwarzen Anzügen. Hier wird Blockbuster-Kommerzkino vermieden, alleine aufgrund der 2,5 h Überlänge, den gelegentlichen Stummfilm-Szenen (eine Referenz an die Anfänge der Kinematografie?) und das strikte Cinema Verité Stilmittel, neben Dogma-Elementen, wenn etwa auf Handkameraführung umgestellt wird. So wirst du auch unweigerlich mitten hinein in die Handlung gezogen.

Apropos Handlung, davon ist leider nicht sehr viel festzustellen. Allgemein verlässt sich Regisseurin Webb-Diaz zu sehr auf lange statische Einstellungen, um scheinbar zufällige Szenen festzuhalten. Sparsame Dialoge scheinen improvisiert, Kinder und Tiere agieren des öfteren als "comic relief", wie etwa der kleine Junge, der dem "fetten weiblichen Mode-Desaster" auf die Schuhe kotzt. Ein gewisser Spannungsbogen wird bis zu jener Szene aufgebaut, wo das Protagonisten-Paar von einer Autoritätsperson eben jene alles entscheidende Frage gestellt bekommt, jedoch scheint hier bereits jede andere Antwort als "Ja" unwahrscheinlich. Die Regie vergibt auch hier mit einem sturen Wide-Angle Shot zusätzliche Möglichkeiten zur Intensivierung des Spannungsaufbaus, wie etwa diese Sequenz mit Aufnahmen des - gespannt lauschenden - Publikums oder Close-Ups aufzulockern. Mit Absicht?

Nicht so ganz schlüssig auch jene Carpe Diem-Szene, wo die Kameraführung wie zufällig vom Kirchenportal und der dort versammelten Menschenmenge auf den angrenzenden Friedhof schwenkt, dann völlig aus den Fugen gerät und wortwörtlich kippt, dazu gibt es Geräusche wie Ächzen und ein Plumps, gefolgt von einem fast 10-Sekunden Blackout. Ein bewusster Moment um innezuhalten, Gelegenheit zur Meditation? Leider bleibt die Regie jegliche Deutung schuldig.

Die Führung scheint Webb-Diaz in der Folge noch mehr zu entgleiten, wenn sie nur noch ein Stakkato orgiastischer Szenen nur Leute zeigt, die sich auf vielerlei Weise zum Narren machen (tanzen, zuviel essen oder trinken), ohne Kommentar oder kritische Distanzierung. Der Soundtrack ist ein weiterer Schwachpunkt. Zunächst zu sehr auf Felix Mendelssohn Bartholdys bekanntes Sommernachtstraum-Motiv fixiert, folgt hier ein scheinbar zufälliges Stil-Wirrwarr von Volksmusik bis aktuellen Radio-Hits. Dieser 35-min-Epilog ist einfach zu lang und benötigte eindeutig straffen Schnitt.

Fazit: obwohl ich die Vermeidung eines typischen Tränendrüsen-Hollywood-Finales zu schätzen weiss, verdienen das schwache Skript und die vielen Längen nur

Klaudia Weber


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6/10



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