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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Kreator / Arch Enemy / Sodom / Vader

2014-12-13
Stadt / City Oberhausen 
Land / Country GER 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Turbinenhalle  
Datum / Date6.12.2014 
Bildergalerie / Picture gallery KreatorOH14 
Photos: Timo Pässler 

Für Freunde der ganz harten Klänge ist es schlicht und ergreifend das Konzert des Jahres. Mit Kreator und Sodom (Thrash Metal), Arch Enemy (Melodic Death Metal) und Vader (Death Metal) sind derzeit 4 Bands unterwegs, die zur absoluten Speerspitze ihres Genres gehören. Das hört sich fast zu schön an um wahr zu sein und schreit nach horrenden Eintrittspreisen und viel zu kurzen Spielzeiten…

…die Realität sieht aber glücklicherweise anders aus: Für die Karte werden 35€ fällig, nicht billig, aber für die vertretene Qualität auf jeden Fall angemessen, und die Spielzeiten aller Bands sind dick im grünen Bereich. So dürfen die beiden Opener Vader und Sodom bereits 40 Minuten auf die Bühne, eine Zeit, die selbst bei kleineren Veranstaltungen keine Selbstverständlichkeit ist. Die Rechnung scheint aufzugehen. Die Turbinenhalle ist heute restlos ausverkauft - immerhin 4500 Leute!
Dementsprechend lang ist auch die Schlange am Eingang, und Vader trotz der zahleichen Wartenden schon auf die Bühne. Etwas unglücklich und nicht nachvollziehbar, wie ich finde. Ich verpasse so die ersten 3 Songs der Polen (daher auch keine Fotos), viele andere noch wesentlich mehr. Die Setlist ist recht ausgewogen und berücksichtigt sowohl ältere Songs der Marke `Sothis`, `Silent Empire` und `Carnal` (geile Version!), als auch neueres Material wie `Triumph of Death`, `God is dead` und `Hexenkessel`. Während letztgenannter ein Highlight des aktuellen Vader-Albums ist, kann er live leider nicht so recht überzeugen. Dies ist vor allem auf den eher mittelmäßigen Sound zurückzuführen. Leider vermisse ich heute aufgrund der kurzen Spielzeit Songs wie `Litany`, `Xeper` und `Reign Forever World`.Trotzdem eine gute Show zum warm werden heute Abend!

Auch der Sound bei Sodom ist eher durchschnittlich. Da die Thrasher aus Gelsenkirchen aber von allen heutigen Acts am wenigsten filigran agieren, fällt dies nicht so ins Gewicht. Sodom werden von der ersten bis zur letzten Sekunde heute abgefeiert. Dies mag an ihrem Heimvorteil, oder auch an der ebenfalls sehr ausgewogenen Setlist liegen. Auch Tom Angelripper und Co bringen heute Altbewährtes wie `Agent Orange` (Knaller!), `Sodomy and Lust` und `The Saw is the Law` und neuere Songs wie `Sacred Warpath`, `Stigmatized` und `In War and Pieces`. Leider wird ihre mittlere Phase vernachlässigt. Vom starken ``M-16`` Album findet sich heute tatsächlich kein Stück in der Setlist. Aber Schwamm drüber: die Meute feiert, Bernemann grinst wie ein Honigkuchenpferd, Tom auch ein wenig, was will man mehr? Zum Ende der Show ist die Halle auch vollständig gefüllt, sodass es schier unmöglich ist, sich aus der vorderen Hälfte zum hinteren Hallenausgang durchzukämpfen. Auf halbem Wege gebe ich dieses Vorhaben auf und verzichte auf eine Wurst und ein Bier.

Nach Sodom darf man auf das Live-Debüt von Alissa White-Gluz bei Arch Enemy gespannt sein. Sollte diese Frau heute Abend und Druck stehen - und ich gehe davon aus, dass sie das tut, in Anbetracht der Fußstapfen, die sie ausfüllen muss - lässt sie sich davon nichts anmerken. Sie springt, bangt, schreit und post als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Auch das Publikum frisst ihr von der ersten Sekunde an aus der Hand. Aber auch die Instrumentalisten, allen voran Saitengott Michael Amott und Basser Charlee D´Angelo hat heute sichtlich Spaß und sorgt für eine Menge Bewegung auf der Bühne. Da auch der Sound deutlich besser als zuvor ist, legen Arch Enemy die Latte für den Headliner extrem hoch.

Vor zwei Jahren haben Kreator an gleicher Stätte eine hammermäßige Show abgeliefert, festgehalten auf der ``Dying Alive``-DVD. Und auch heute schicken sie sich an, die Turbinenhalle in Grund und Boden zu thrashen. Dazu haben sie ihre bewährte Setlist von ``Dying Alive`` - leicht gekürzt und einige Songs neu positioniert - weitestgehend übernehmen. Showtechnisch schöpfen sie heute - untypisch für eine Hallenshow - aus dem Vollen: Rauchsäulen, Konfettikanonen und - was ich zum ersten Mal bei Kreator sehe - Pyrotechnik. In Anbetracht der guten Setlist und der Spielfreude der Band - insbesondere Speesy sticht mal wieder positiv heraus - ist dies aber nur schmückendes Beiwerk. Trotz der zum Bersten gefüllten Halle gelingt es Mille immer wieder, das Publikum zu einem Moshpit und sogar einer Wall of Death zu animieren. Die eigentliche Überraschung des Abends haben sich Kreator allerdings für die Zugaben aufgehoben: den Startschuss für die Verlängerung setzt `Number of the Beast`! Ist dieses bereits als Studioversion sehr gut umgesetzt, kommt es live noch 10x besser! Leider kommen nicht mehr alle Besucher in diesen Genuss, den die Reihen haben sich zu diesem Zeitpunkt schon deutlich gelichtet. Über 5 Stunden Musik und eine knüppelvolle Halle haben die meisten doch ordentlich Kraft gekostet. So ist auch keiner böse, als die Band ihren furiosen Set mit dem gewohnten `Flag of Hate` / `Tormentor`-Doppel beendet und das Publikum in die kalte Dezember Nacht entlässt.
Mehr Fotos in der Galerie, Link oben!

Setlist Arch Enemy: War Eternal, Ravenous, My Apocalypse, You Will Know My Name, Bloodstained Cross, Under Black Flags We March, As The Pages Burn, Dead Eyes See No Future, No Gods No Masters, We Will Rise, Nemesis

Setlist Kreator: Violent Revolution, Civilization Collapse, From Flood Into Fire, Extreme Aggression, Phobia, Enemy of God, Voices of the Dead, Suicide Terrorist, Phantom Antichrist, Impossible Brutality, Hordes of Chaos, Pleasure to Kill, The Number of the Beast, Warcurse, People of the Lie, Flag of Hate, Tormentor



Timo Pässler


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9/10



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