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- Rezension: AUDIO CD -


DIE SO FLUID

2010-11-26
Titel / Title The World Is Too Big For One Lifetime 
Label DR2 Records  
Web www.myspace.com/diesofluid
 
Gesamtspielzeit
Total run time
62:10 min. 
Vö/Release05 / 11 / 2010 

Eine der coolsten Rockplatten 2010: Punkrockgrungedunkelalternative, heavy geschüttelt, nicht gerührt. Und nicht ohne Sex dank Grog (Gesang + Bass). Den zweiten Track „Mercury“ kann man bei YouTube auch als Video bewundern: Das Talent für klar durchdachtes, dramaturgisch spannendes Songwriting geht gut los. Mr. Drew fährt seine Gitarre wie einen Sportwagen mit heißen Reifen. Der Song bläst einem ins Gesicht und fährt einen zu: „Storm“ - besteht aus den Gegensätzen zwischen volltönendem Soundgebirge zu luftschnappenden Pausen; ziemlich fett und pompös.

„The World Is Too Big For One Lifetime“ - der Titelträger der Platte beginnt mit einem aus der Entfernung sich nähernden Schlagwerk, begleitet von einem Gitarrenpart, der sanft an Led Zeppelin erinnert. Darüber legen sich die ruhigen, fast etwas drohenden Vocals - dunkel, mysteriös... aber der Song entwickelt sich, schwankt zwischen den Stimmungen, was auch stimmlich sehr eindrucksvoll gehalten wird, mal kraftvoll, mal zerbrechlich. Abwechslungsreichtum und Spannung beweist auch „Raven“. Zunächst scheint Al Fletcher mit seinen Drums massiv im Vordergrund zu stehen, doch bei genauerem Hinhören hat Mr. Drew hier Gelegenheit, seine Gitarre in verschiedenen Variationen voll auszufahren. Lyrisch wird eine dunkel phantastische (metaphorische?) Geschichte erzählt.

Das darauf folgende „Themis“ wird durch ein psychedelisches Saitenspiel eingeleitet, getragener Balladengesang, Schlagzeug im Walzertakt. Ein faszinierendes, elegantes Lied, das streckenweise Vergleiche zu Dani Kleins Vaya Con Dios zuläßt. Bei „How Vampires Kiss“ wird’s punkrockig, das Batcave von Zigarettenrauch vernebelt. Doch die Bisse scheinen Grog nicht besessen gemacht zu haben, im Gegenteil, dieser Sauger schien kein angenehmer Zeitgenosse des u.a. Küssens gewesen zu sein. „If Wishes Were Bullets“ - wären wir alle tot. Bei diesem Track großzügig den Bassregler aufdrehen, dann wird aus dem Kaffee schwarze Sahne und der Nachbar lädt die Pumpgun. Der letzte Song “Sound In Colour... got a funny ending. Besonders, wenn man noch ein paar Minuten wartet und sich nicht durch eine lange Stille täuschen lässt. Ganz am Schluss überrascht ein Piano-Solo von Grog, die das Instrument in ihrer Kindheit erlernt und u.a. Ozzy Osbourne auf den Tasten begleitet hat.

Nach “Not Everybody Gets A Happy Ending” - der letzten, auch schon gut geratenen CD - hat die Band ihre Songs hier noch klarer und gezielter ausgearbeitet. Bekanntlich war Die So Fluid beim Wave Gotik Treffen 2009 dabei. Eher die Grenzbezirke einer schwarzen Szene anleuchtend, ist die Musik definitiv zu heftig, zu unfröhlich, zu persönlich und von daher zu tief, um am üblichen Sonntagnachmittag in die Geschichte des unterhaltenden Frohsinns einzugehen. Klasse Cover. Gut gemachtes Booklet mit Songtexten. Super Klang.


Tracklist:
1. Figurine
2. Mercury
3. Storm
4. The World Is Too Big For One Lifetime
5. Hearts Are Hollow
6. Raven
7. Themis
8. How Vampires Kiss
9. If Wishes were Bullets
10. What A Heart Is For
11. Sound In Colour


Andreas Torneberg


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8.5/10



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