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- Rezension: AUDIO CD -


LEBOWSKI

2011-06-03
Titel / Title Cinematic 
Label Lebowski 
Web www.myspace.com/worldofcinematic
 
Gesamtspielzeit
Total run time
66:51 min. 
Vö/Release10/2010 

Aus Polen kommt ein vielfach von Presse und Medien beachtetes und ausgezeichnetes Album namens „Cinematic“ - „Musik zu einem nicht existierenden Film“. Die Band: Lebowski aus Szczecin. Das grafisch, fotografisch und typografisch äußerst professionell und liebevoll gestaltete CD-Cover inkl. zweisprachigem Booklet in polnisch/englisch wirkt eher düster wie im melancholischen Zwielicht zwischen Tag und Nacht gefangen. Die Musik hingegen - nun, sehr wohlklingend harmonisch.

Es fällt schwer, Lebowski´s Musik eindeutig einer bestimmten Richtung zuzuordnen. Eine Art Grundsubstanz progressiven Rocks mischt sich mit Jazzstrukturen, die an Ralf Illenberger oder Friedemann Witecka erinnern, also an gitarrenorientierte, auf harmonischem Songwriting basierende Fusion, unterhaltend, unaggressiv und in der Tat schon durch den fast gänzlich instrumentalen Charakter „Bilder im Kopf“ erzeugend. Fast gänzlich heißt, hier und da eingestreut findet man Collageschnipsel von Stimmen aus originalen Filmen; polnisch, französisch und englisch. Hinzu kommen Gesangseinlagen von Katarzyna Dziubak, die insbesondere im zweiten Track eine indiische Ethno-Stimmung beschwören.

Bei alledem wirken die Klänge auf gewisse Weise nostalgisch und unmodern, vielleicht gerade durch die Ruhe und die wohl temperierte Melodik. Zu diesen Klängen könnte man eher einen Film aus den 80ern ablaufen lassen, könnte man vermuten, dass die beteiligten Musiker - altersmäßig darin groß geworden - sich selbst gern Musik von Pink Floyd, Mike Oldfield, Yes, Maurice Jarre und Vollenweider angehört haben. Lebowskis Musik scheint weniger Soundtrack zu einem kommenden Film zu sein, als vielmehr zu einem geschichtlichen Kaleidoskop cineastischer Fragmenteassoziationen.

Aufgrund des Mangels an Kontrasten, Dissonanzen und Schärfen kann die Platte zunächst etwas flach wirken, etwas zu glatt und zu sauber. Insbesondere da der Ausdruck durch das ganze Album hindurch sehr homogen bleibt und kaum für Stimmungswechsel oder für den Eindruck eines besonders dramatischen „unsichtbaren“ Films sorgt. Allerdings merkt man auch, wie akribisch seit 2005 daran getüftelt worden ist, wie ausgefeilt an den einzelnen Instrumentenparts gearbeitet worden ist und wie es schließlich gelingt, am Ende doch einen ganz eigenen atmosphärischen Inhalt aufzubauen.

Dass diese Musik nicht als reines Studioalbum geplant ist, beweist die gerade jetzt beginnende Konzerttour durch Polen, anlässlich derer „Cinematic“ zumindestens „life on stage“ eine Visualisierung erfährt.


Tracklist:
1. Trip to Doha - 5:40
2. 137 sec. - 7:11
3. Cinematic - 7:41
4. Old British Spy Movie - 5:10
5. Iceland - 7:12
6. Encore - 6:07
7. Aperitif for Breakfast (O.M.R.J) - 6:06
8. Spiritual Machine - 6:54
9. Storyteller (Svensson) - 6:38
10. Human Error - 7:58

Lebowski:
Marcin Grzegorczyk - guitars
Marcin Luczaj - synths
Marek Zak - bass
Krzysztof Pakula - drums

Guest artist:
Katarzyna Dziubak - vocals, violin


Andreas Torneberg


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7.5/10



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