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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Dark Funeral | Naglfar | Endstille | Amoral | Asmodeus

2006-04-09
Stadt / City Hamburg 
Land / Country Germany 
Web www.darkfuneral.se
www.naglfar.net
www.endstille.com
www.amoralweb.com
www.asmodeus.at
 
Veranstaltungsort:
Location
Fabrik 
Datum / Date27 Mar 2005 

Pünktlich kurz vor dem Konzert öffneten sich in Hamburgs Himmel alle Schleusen und ein gewaltiges Gewitter ließ alle Konzertbesucher wie nasse Katzen aussehen. Sehr viele waren als die Vorband Asmodeus aus Österreich die Bühne betraten noch nicht da. Das gerade mal 50 nasse Leute anwesend waren, ließ sich teils auf das Wetter, teils auf die Tatsache, dass Fear Factory zeitgleich in Hamburg spielten, teils auf die frühe Startzeit mit 19:30h und das fünf Bands einfach einen verdammt langen Abend verursachen, zurückzuführen.

Das Trio, Asmodeus bot den Anwesenden ein unausgegorenes albern wirkendes Spektakel, das man sich wirklich hätte sparen können. Drei Fans im Gepäck, die versuchten die anderen Anwesenden mitzureißen, war die Band wohl selber froh, als die halbe Stunde, die allen Bands außer Dark Funeral zugestanden wurde, vorbei war.



Als Amoral danach die Bühne betraten hatte sich die Fabrik schon zur Hälfte gefüllt und die Stimmung war recht erwartungsvoll. Die jungen Finnen enttäuschten zwar nicht und boten eine halbe Stunde melodischen Metal. Abwechslungsreich und von einigen Soundproblemen abgesehen, kann es als Erfolg verbucht werden. Lustig war es dabei den Schlagzeuger zu beobachten, der der einzige der Band war, der mangels Bewegung, nicht einmal ansatzweise ins Schwitzen kam. Ich habe zuvor noch nie einen Drummer gesehen, der so gut, aber so emotionslos und steif spielte.



Das Publikum genoss die Show, ging aber nur sehr verhalten und mit einigem Sicherheitsabstand zur Bühne mit. Woraufhin sich deren Gitarrist kurzerhand während eines Songs seinen Weg durch die ersten Reihen bahnte. Schön!



Ein mit Endstille-Shirts versetztes Publikum quetschte sich an die Bühne als Endstille schließlich zu ihrer halben Stunde anrückten. Ich hatte Endstille zuvor einmal live auf dem Summerbreeze Festival gesehen und es mag am hellen Tageslicht gelegen haben, aber damals konnte die Band mich nicht überzeugen. Hier in der Fabrik in grün und rot getauchtem Licht kam die Atmosphäre aber genau richtig rüber und so wirkten die Songs auch um längen besser. Sänger Ilbis Stimme kam zwar aufgrund einiger Soundprobleme nicht so gut zur Geltung, aber das störte offensichtlich niemanden, denn jetzt wurde wirklich überall gedrängelt, geschubst und gebangt, was mir das fotografieren nicht gerade einfach machte. Der sonst so coole und arrogante Frontmann ließ zwischen einigen rauen Äußerungen und Mittelfingern sogar mal ein – wohl unbeabsichtigtes – Lächeln sehen. Wenn man sich die Drummer von Amoral und Endstille mal im Vergleich anschaut, kann man sich ein Grinsen echt nicht verkneifen, denn Endstilles Drummer gab wirklich vollen Körpereinsatz. Da würde man zu gerne beide zeitgleich einmal den gleichen Song spielen sehen. Die halbe Stunde war viel zu schnell vorbei, was auch die Zugaberufe nicht mehr ändern konnten.



Naglfar konnten das Niveau halten, auch wenn sich auf der Bühne nicht mehr viel tat, was der Naglfar Fan aber schon gewohnt sein müsste. Wenn man also von der minimal gehaltenen Show absieht, konnten die Schweden aber alle Erwartungen erfüllen und hoben auch noch die letzten Banksitzer in die bangende Senkrechte. Das Set bestand zu meiner Freude aus einem guten Mix aus alten Stücken wie „Blades“ und Stücken vom neuen Album wie „Spoken Words Of Venom“ Die sichtlich zufriedene Band hätte ruhig noch eine Weile weiter spielen können, aber nun war es Zeit für ihre Landsmänner und Headliner des Abends, denen als Einziger über eine Stunde gegönnt wurden.



Dark Funeral machte keine Gefangenen und Frontmann, Emperor Magus Caligula, samt Band, die einen Bassisten mehr aufwies, brachte einen satanischen Kracher nach dem anderen. Auch hier ging das Set einmal quer durch die Bandgeschichte und auch wenn ich die Lyrics persönlich nie verstehe – er könnte auch ein Kochbuch zitieren – gab es im Publikum einige, die fast lauter mitgrunzten als Dark Funerals Sänger. Was die Show anging bewegte sich außer dem Sänger wie gewohnt nicht viel, wenn sogar gar nichts. Ahriman hätte auch festgeklebt sein können, so standhaft war er im nicht bewegen, was ich mir anders gewünscht hätte.



Als die Schweden nach einer guten Stunde von der Bühne verschwanden, wurden die Zugaberufe dann endlich mal erhört und noch mal eine knappe halbe Stunde mit mehr brachialer Kunst versüßt. Danach war dann aber auch im Publikum die Luft raus und ein recht zufriedenes Publikum machte sich auf in die nun zum Glück nicht mehr ganz so stürmische Nacht und es bedauerte wohl niemand, dass er sich dieses Package anstatt Fear Factory ausgesucht hatte.



Samira Alinto, translation: Klaudia Weber


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7.5/10



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