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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


Lordi

2006-12-07
Stadt / City Zürich 
Land / Country Switzerland 
Web www.lordi.org
 
Veranstaltungsort:
Location
Xtra 
Datum / Date04 Oct 2006 

Nicht zum ersten Mal mach ich mich auf den Weg an ein Lordi Konzert. Da mich die Monster seit ihrer Existenz faszinieren, habe ich bis jetzt jede Schweizer Show gesehen und auch dieses mal will ich dabei sein, zumal es auch der einzige Schweizer Gig ist auf ihrer Europa Tour „Bring back the Balls to Europe 06“. Beim X-tra Club in Zürich angekommen, stehen schon die ersten Fans vor den geschlossenen Türen um als erste rein stürmen zu können und die besten Plätze ganz vorne am Gitter zu beschlagnahmen. Auch ich stelle mich geduldig in die Schlange und freue mich schon auf das Gedränge, welches aber zu meinem Erstaunen ausbleibt. Sogar als die Türen sich endlich öffnen bleiben die Monster-Anhänger ganz brav. Mit Fotopass bewaffnet und ersten Instruktionen wie zum Beispiel dieser, dass es nicht erlaubt ist von der Support Band Fotos zu machen und das nicht nur vor der Bühne sondern auch in der Halle. Nun gut, da ich und die Kollegen erst um 20.00 Uhr abgeholt werden, bahne ich mir den Weg in die Halle um immerhin einen Teil der ersten Band zu sehen. Also ab durch die Mitte um die Support Band nicht zu verpassen!



The Dogma

Als The Dogma die Bühne betreten, hat es noch reichlich Platz und unter den Fans fand man jegliche Altersgruppen. Vor allem die Familien mit ihren kleinen Kids (die nach Lordi garantiert Monster Albträume haben) sind absolut niedlich. Endlich geht es los mit The Dogma und von Anfang an verstehen sie es die wilde Meute zu motivieren und in ihren Bann zu ziehen. Es ist eine wahre Freude wie leidenschaftlich diese Band ihre Songs vorträgt und wie gefühlvoll und ausdrucksstark Daniele Santoris Gesang rüber kam. Die Italienischen Power-Metaler sind wirklich ein Ohrenschmaus und ich würde gerne bis zum Ende bleiben aber die Pflicht ruft. Abmarsch zum Fotografentreff.



Nachdem alle eingetroffen sind werden wir in einem Notausgang abgestellt wo man aber gar nichts von der Show sehen kann; nur hören. Wir dürfen erst beim 4-6 Song von Lordi Fotos schießen. Zum Glück wartet meine Begleitung draußen auf mich und kann mir erläutern was bei den ersten drei Songs passiert ist.

Lordi



Tiefster Nebel verbirgt die Bäume und die alten Gemäuer des Kirchenturms im Hintergrund und die Glocke schlägt Mitternacht. Wieder einmal öffnet sich das Portal zur Hölle und man kann sie hören, die Kettengeräusche der aufsteigenden Monster, Angst und Schrecken breitet sich in der Halle aus, alle schreien immer wider:“Lordi, Lordi, Lordi!“ Feuer sprüht aus dem Boden und mit lautem Knall kommen sie, die Monster, einer nach dem anderen. Als die ersten Töne zu „Bringing Back the Balls to Rock!“ erklingen, hallen in der Halle die markdurchdringenden Schreie der junior Monster Fans. Sie flippen total aus als die Band die Bühne betritt. Obermonster Lordi und sein Gefolge werden bejubelt und mit Applaus gefeiert. Noch bevor sich die Meute beruhigen kann, rocken Lordi weiter mit „Who´s Your Daddy?“ gefolgt von „Not the Nicest Guy“ und die Halle kocht. Auch die Requisiten des Meisters wechseln laufend wie auch die Darstellungen. Als Metzger mit runder Kreissäge, als Monster mit Fledermausflügeln oder mit einem Feuerlöscher der Rauch sprüht bewaffnet, beeindruckt er die Fans. Auch Ox und Amen mit ihren Feuerwerk sprühenden Gitarren und ihre Mosterbraut Awa und Drummer Kita verfehlten ihre Wirkung nicht, was auch mit dem Abfackeln etlicher Pyros gewaltig dazu beiträgt. Endlich dürfen auch wir unser Verlies verlassen um den Höllengraben zu betreten. Das heißt zuerst wird das Absperrgitter geöffnet und wir hinein getrieben um uns sofort wieder hinaus zu jagen was bedeutet, dass wir bei einem Lied weniger fotografieren dürfen. Danach folgt das absolute Highlight: Das Gitter wird nicht mehr geöffnet und alle Fotografen fangen an zu klettern. Auch ich versuche es, aber irgendwas hindert mich daran über das Gitter zu kommen. Vermute mal es liegt daran, dass ich nicht wirklich eine Sportskanone bin und ich mit meiner Kamera im Schlepptau und den drückenden Fans neben mir einfach zu wenig Platz habe mein Bein über die Absperrung zu schwingen. Nun ja, dann lassen sie mich nun mal wie den Esel am Berg da stehen. Was für eine Pleite! Aus dieser Position wo ich nun stehe, ist es unmöglich gute Fotos zu machen und dann noch der nette Securitas der mir erklärt, dass ich von diesem Platz aus keine Fotos machen darf. Er bekommt es dann aber mehr oder weniger mit einem echten Monster zu tun. So lässt er mich gewähren. Und glaubt mir, ich mache wirklich alles um euch meine Arbeiten gewissenhaft zu präsentieren und einen guten Job zu machen. Aber genug davon, widmen wir uns wieder voll und ganz der Horror-Show, die keine Wünsche offen lässt. Mit „Blood Red Sandman! “, „Devil is a Loser!“ oder „Would you Love a Monsterman?“, die mir persönlich am besten gefallen, ging es furorisch weiter. Die ganze Show ist perfekt einstudiert. Vielleicht schon etwas zu perfekt doch niemals langweilig. Die Fans danken es ihnen mit tosendem Applaus und glücklichen Gesichtern. Zum krönenden Abschluss hämmern sie dann auch noch ihren Eurosong „Hard Rock Halleluja!“ wegen dem wohl die Meisten die heute hier abrockten auf Lordi erst aufmerksam wurden. Hoffen wir mal, dass der plötzliche Ruhm in ganz Europa und das Theater um ihre Person letztendlich nicht dazu führen, dass ihre Karriere schneller wieder vorbei ist als sie begonnen hat! Bleibt nur noch zu sagen:„ Let´t bring back the Balls to rock!

Sandy Mahrer


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7/10



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