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- Rezension: KONZERTE - CONCERTS -


A Taste of Chaos: In Flames, Killswitch Engage etc

2010-01-02
Stadt / City Oberhausen 
Land / Country GER 
Web
 
Veranstaltungsort:
Location
Turbinenhalle  
Datum / Date9.12.2009 

Wie der heutige Abend beweist, haben sich In Flames endgültig in der Champions League der harten Musik festgesetzt. Die Turbinenhalle in Oberhausen, welche mit ihrem Fassungsvermögen von etwa 4000 Leuten nicht gerade zu den kleinen Konzerthallen gehört, kann das "Sold Out!"-Schild an die Tür hängen. Das haben andere Bands, wie z.B. Kreator oder Judas Priest hier noch nicht geschafft!

Ärgerlich ist es immer, wenn die im Internet angegebene Anfangszeit nicht der tatsächlichen entspricht. Als ich, pünktlich wie die Maurer um 19:30 Uhr die Turbinenhalle betrete, eröffnet mir einer der Securities, dass die erste Band bereits vorbei ist. So entgehen mir Maylene & The Songs of Disaster komplett. Und vermutlich nicht nur mir...


Während ich noch am Einlass warten muss, höre ich bereits Everytime I Die, die gerade die Bühne betreten. Wie ich kurz drauf feststelle, agieren die Bostoner Hardcorler mit einer ordentlichen Portion Wut im Bauch. Da ein Großteil des Publikums heute eindeutig der Metalszene zuzurechnen ist, sind die Reaktionen eher verhalten. Was nicht zuletzt aber auch am eher matschigen Sound liegen dürfte. Nach 35 Minuten ist die Krawallorgie dann schließlich beendet.


Bei Heaven Shall Burn ist der Sound dann etwas besser und die Stimmung deutlich. Die Jungs aus Thüringen werden gebührend empfangen und von der ersten Sekunde abgefeiert.

Vom Opener ´The Final Resistance´ bis zum finalen ´Black Tears´ eine rundherum gelungene Show, der Jungs in roten Hemden.


Killswitch Engage sind dann zumindest optisch in ihren weiß Smoking- Shirts das krasse Gegenteil zu Heaven Shall Burn. Wer die Truppe um Adam Dutkiewicz schon einmal erlebt hat weiß, was bei Amis abgeht: Sänger Howard Jones tobt über die Bühne wie ein Animal, die Saitenfraktion um Joe Stroetzel und Mike D`Antonio bangt bis zum Gehtnichtmehr und der Meister selbst rennt über die Bühne, als würde er jeden gelaufenen Kilometer steuerlich geltend machen können.

Glücklicherweise ist der Sound in Gegensatz zu den vorherigen Bands glasklar, sodass Granaten wie `Rose of Sharyn` und `My last Serenade` wie Geschosse aus den Boxen donnern. Alles in allem ein Auftritt wie ein Heimsieg!

Kleine Randnotiz: Im Gegensatz zu vielen arroganten amerikanischen Gruppen, sind KSE extrem bodenständig. Während Adam in den Songpausen Ansprachen hält werfen seine Sidekicks unablässig Wasserflaschen in die ersten Reihen. Auch Howard Jones` Crowdsurfen beim finalen `Holy Diver` spricht Bände!


Nachdem mich In Flames zuletzt auf dem Wacken etwas enttäuscht haben, bin ich wirklich auf den heutigen Abend gespannt. Schaffen sie dieses Mal den Spagat zwischen altem und neuen Material? Im Vergleich zur opulenten WOA Show fällt dieses Mal direkt auf, dass In Flames auf jegliche Pyros verzichten (müssen?). Oha, kann das gut gehen? Dafür gibt es jedoch eine geniale Videoshow, die ab der ersten Sekunde gefällt (die Silouhetten der Musiker rocken auf einer ansonsten weißen Wand ab, tolle Idee!).

Um die meisten Fragen zu beantworten: Ja, In Flames haben heute einen Set, der sich gewaschen hat. Ob älteres Material wie ´Embody the Invisible´ oder ´Pinball Map´, noch älteres Material à la ´The Hive´ oder ´Artifacts of the Black Rain´ oder neuere Sachen wie ´Mirror´s Truth´ oder ´Take this Life´, die 18 Songs heute lassen keinen Wunsch offen! Und ja, gerade durch die etwas abgespecktere Show kommen die Songs und auch das Stageacting wieder besser zur Geltung. Auch gefallen In Flames heute, ähnlich wie KSE zuvor durch besondere Fannähe. So wandert Anders` Mikro mehr als nur einmal in die ersten Reihen, um Fans die Refrains singen zu lassen. Auch der Sound lässt keine Wünsche übrig: durckvoll und glasklar, so wie es sein muss. In Flames in dieser Form spielen sicherlich zu recht in der Champions League des Metals. Auch ohne ihren Mastermind Jesper Strömblad, der nach wievor ausfällt, rocken die Göteborger ordentlich das Haus.

Setlist In Flames:
Cloud Connected
Embody the Invisible
Pinball Map
Delight And Angers
Disconnected?
The Chosen Pessimist
Trigger
The Hive
Only for the Weak
Artifacts of the Black Rain
March to the Shore
Come Clarity
Leeches
Condemned
Mirror´s Truth
The Quite Place
Take this Life
My Sweet Shadow


Auch wenn das Billing dieser kleinen Festival-Tour (In Flames als reiner Metal-Act, ansonsten nur Hardcore und Metalcore) etwas gewöhnungsbedürftig war, hat der Abend allen Beteiligten Spaß gemacht. Dies liegt natürlich an den Bands, die sich alle samt den Arsch aufgerissen und dabei sich auch noch fanfreundlich präsentiert haben, aber auch dem guten Sound (bei KSE und In Flames) und den guten Produktionen. Auch der Preis von ca. 30€ ist für solch eine Veranstaltung akzeptabel. Also dann: Bis zum nächsten Jahr!


Timo Pässler (+ photos)


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9/10



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